Strukturelle Körpertherapie oder Rolfing

versteht sich als "Kunst der richtigen Lebenshaltung".

In zehn aufeinander aufbauenden Behandlungen erarbeitet der Therapeut, im Zusammenspiel mit einem achtsam mitarbeitenden Klienten, ein neues körperliches Gleichgewicht mit dem Ziel, die chronisch verkürzten Muskeln und das verklebte Bindegewebe aufzulösen. Mehr Leichtigkeit, Flexibilität und Beweglichkeit des ganzen Menschen sind die Folge.

„Das menschliche Bindegewebe ist das Organ der Form. Es verbindet Alles mit Allem (…) Dies ist das Hohelied des Rolfings: Wenn der Körper richtig strukturiert ist, kann die Schwerkraft durchfließen. Dann heilt sich der Körper spontan selbst.“
Dr. Ida Rolf, die Begründerin des „Rolfings“

Grundlage der Strukturellen Körpertherapie waren somatischen Therapien (Elemente des Rolfing, der Hakomi–Psychotherapie, der somatischen Trauma-Therapie, sowie verschiedenen sensomotorischen Bewegungsansätze).

Bei einem Körper im Idealzustand sind Kopf, Schultern, Brustkorb, Becken und Beine beim aufrechten Stand senkrecht übereinander im Schwerkraftfeld der Erde angeordnet. Im Normalfall sind wir allerdings von diesem Zustand sehr weit entfernt. Ziel der Behandlung ist es den Körper insgesamt neu aus- und aufzurichten.

SKT findet Anwendung bei körperlich-chronischen Verspannungen (z.B. Rücken- beschwerden), bei der Bewältigung von Stress und Traumasymptomen sowie bei psychosomatischen Störungen.